QIP bildet eine Grundlage zweistufiger Versorgungsanalysen in verschiedenen Feldern der Prävention und Gesundheitsförderung.
Die erste Stufe besteht aus einer Repräsentativbefragung von Einrichtungen oder Präventionsanbietern mit einem Kurzbogen. Dieser Fragebogen ist an die dimensionale Struktur von QIP angelehnt und enthält wichtige Versorgungsmerkmale, die eine Abschätzung der Versorgungsdichte und der Angebotsqualität gestatten. So entsteht kostengünstig ein Überblick ganzer Versorgungsfelder, aus dem sich Empfehlungen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen und vorrangiger Handlungsbedarf ergeben.
Die zweite Stufe besteht aus einer vertieften Qualitätsanalyse ausgewählter, möglichst repräsentativer Einzelprojekte mit QIP. Die Ergebnisse liefern ein genaues Bild der realen Stärken und Schwächen von Programmen und Maßnahmen in der Praxis des untersuchten Versorgungsfeldes. Dabei werden auch wichtige Entwicklungsansätze, die Spannweite der tatsächlich möglichen Angebotsqualität und besonders gelungene Lösungen (good practice) aufgrund verlässlicher Daten erkennbar.
Solche qualitätsbezogenen Bestandsaufnahmen der präventiven Versorgung wurden bislang erstellt für:
- die Angebote für übergewichtige und adipöse Kinder und Jugendliche in
der Bundesrepublik 2004-05 (s. Download-Bereich).
- den Stand und Entwicklungsansätze für Prävention und Gesundheitsförderung in Kitas 2005 (s. Download-Bereich).